Schlüter BEKOTEC-THERM Fußbodenheizung im Aufbau – dünnschichtig, ideal für Altbau und Wärmepumpe
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Fußbodenheizung im Altbau nachrüsten – warum es heute einfacher geht als gedacht

7 Min. LesezeitDie Fliesenleger – C. Doll & A. Albus GbR, Ingelheim am Rhein

„Im Altbau geht das nicht“ – diesen Satz hören wir oft, wenn Hausbesitzer in Rheinhessen über eine Fußbodenheizung nachdenken. Die Befürchtung: Der Estrichaufbau ist zu hoch, die Türen passen nicht mehr, die Decken tragen das Gewicht nicht. Und für eine Wärmepumpe braucht man doch sowieso niedrige Vorlauftemperaturen, die ein alter Boden nie erreicht, oder?

Mit Schlüter BEKOTEC-THERM haben sich diese Argumente in vielen Fällen erledigt. Wir erklären warum – und wann wir das System unseren Kunden in Ingelheim, Mainz, Wiesbaden und der gesamten Region empfehlen.

Das Problem im Altbau: Estrichhöhe und Gewicht

Eine konventionelle Fußbodenheizung benötigt mindestens 45 mm Estrich über den Heizleitungen – plus die Dämmschicht darunter. Gesamtaufbau: oft 65 bis 80 mm oder mehr. Das bedeutet:

  • Türen müssen angepasst oder ausgetauscht werden
  • Türschwellen, Steckdosen und Heizkörperanschlüsse liegen plötzlich zu tief
  • Das Estrichgewicht von über 130 kg/m² belastet Holzbalkendecken in alten Gebäuden kritisch
  • Treppenabsätze, Übergänge zu anderen Räumen werden zum Problem

Genau diese Hürden löst BEKOTEC-THERM durch einen radikal anderen Systemansatz – und das macht es zur ersten Wahl bei Sanierungen.

Schlüter BEKOTEC-THERM: Nur 20 mm, nur 8 mm Estrichüberdeckung

Das BEKOTEC-System arbeitet mit einer speziellen Noppenplatte. Die Heizrohre (ø 10 oder 12 mm) werden in die Noppen eingelegt – der Estrich darüber beträgt lediglich 8 mm Überdeckung. Gesamtaufbauhöhe: ab 20 mm. Das Ergebnis ist eine Gewichtseinsparung von über 50 % gegenüber konventionellen Systemen.

KonventionellBEKOTEC-THERM
Estrichüberdeckung über Heizleitungmind. 45 mm8 mm
Gesamtaufbauhöhe (Minimum)ca. 65–80 mmab 20 mm
Estrichgewicht pro m²über 130 kgunter 65 kg
Vorlauftemperatur55–70 °C25–35 °C
Wärmepumpen-EignungEingeschränktOptimal
Planbare Fugen im BelagNeinJa
Schlüter BEKOTEC-THERM Noppenplatte mit Heizrohren im Querschnitt – dünnschichtig und leicht

BEKOTEC-THERM im Aufbau: Noppenplatte mit eingelegten Heizrohren und minimalem Estrich darüber – Gesamtaufbau ab 20 mm

Planbare Fugen im Fliesen- und Natursteinbelag

Ein oft übersehener Vorteil des BEKOTEC-Systems: Bei Fußbodenheizungen sind Dehnfugen im Belag Pflicht – bei konventionellen Systemen entstehen sie oft unplanbar dort, wo der Estrich reißt.

BEKOTEC ermöglicht eine gezielte Fugenplanung: Die Position der Fugen im Fliesenspiegel lässt sich von Anfang an festlegen und in die Verlegeplanung integrieren – keine unschönen Überraschungen nach dem Einzug, keine Risse quer durch die schönste Fliese.

Besonders wichtig bei großformatigen Fliesen

Je größer die Fliese, desto wichtiger ist die Fugenplanung. XXL-Fliesen ab 80×80 cm oder Großformate ab 120×60 cm reagieren besonders sensibel auf Temperaturunterschiede im Untergrund. BEKOTEC schafft hier die Voraussetzungen für dauerhaft rissfreie Beläge.

Warum BEKOTEC-THERM ideal für Wärmepumpen ist

Wärmepumpen arbeiten am effizientesten bei niedrigen Vorlauftemperaturen – idealerweise zwischen 25 und 40 °C. Eine klassische Heizkörperheizung im Altbau braucht oft 55–70 °C, was eine Wärmepumpe ineffizient werden lässt oder sogar unmöglich macht.

BEKOTEC-THERM gibt die Wärme über die gesamte Bodenfläche ab – das macht niedrige Vorlauftemperaturen ausreichend. Die Fußbodenheizung wird damit zum perfekten Partner der Wärmepumpe: Jedes Grad weniger Vorlauftemperatur spart rund 2 % Strom.

Kombination mit PV-Anlage

Wer eine Photovoltaikanlage auf dem Dach hat, kann Überschussstrom direkt in die elektrische Zusatzheizung DITRA-HEAT-E einspeisen. Das senkt die Betriebskosten weiter und macht das Gesamtsystem noch wirtschaftlicher.

Die 4 stärksten Argumente für BEKOTEC-THERM im Altbau

01

Ultraflach: ab 20 mm Aufbauhöhe

Im Altbau zählt jeder Millimeter. BEKOTEC-THERM kommt mit einer Gesamtaufbauhöhe ab nur 20 mm aus – das ist weniger als zwei Streichholzschachteln übereinander.

02

Über 50 % weniger Gewicht

Konventionelle Systeme: über 130 kg Estrich pro m². BEKOTEC-THERM: Estrichüberdeckung nur 8 mm über den Noppen. Das schont Holzbalkendecken und Altbaustatiken erheblich.

03

Ideal für Wärmepumpen

Niedrige Vorlauftemperaturen sind der Schlüssel zur effizienten Wärmepumpe. BEKOTEC-THERM arbeitet mit Vorlauftemperaturen, die Wärmepumpen optimal ausnutzen – pro Grad ~2 % weniger Energieverbrauch.

04

Planbare Fugen im Oberbelag

Das BEKOTEC-System ermöglicht eine gezielte Planung der Fugenposition im Fliesen- oder Natursteinbelag – kein Rätselraten, wo Dehnfugen nötig werden.

Schlüter DITRA-HEAT-E an Wand und Boden verlegt – elektrische Flächenheizung für Bad und Übergangsbereich

DITRA-HEAT-E an Wand und Boden: nur 5,5 mm stark, ideal für Übergangsbereiche, Bäder und als Ergänzung zu BEKOTEC-THERM

DITRA-HEAT-E: Die elektrische Ergänzung für Übergänge und Bäder

DITRA-HEAT-E ist keine klassische Heizung – sondern eine elektrische Flächenerwärmung für genau die Bereiche, wo wassergeführte Systeme aufwendig werden: einzelne Bäder, Übergangsbereiche, Wandflächen in der Dusche oder Handtuchflächen.

Entkopplungsmatte und Heizkabel zusammen sind nur 5,5 mm stark. Das System lässt sich direkt unter den Fliesenbelag verlegen – schnell, sauber, ohne großen Aufwand.

Badezimmer & Dusche

Fußwarme Fliesen vor dem Waschbecken, beheizte Wandflächen in der Dusche – ideal wo kurze Aufheizzeiten gefragt sind

Übergangsbereiche

Überall dort, wo BEKOTEC-THERM endet – z. B. in Badezimmern, Küchen oder einzelnen Räumen ohne Wasserkreis

Kombination mit PV-Anlage

Da elektrisch, lässt sich DITRA-HEAT-E direkt mit Solarstrom betreiben – perfekter Abnehmer für Überschuss-PV-Energie

Auch an der Wand

Einziges System seiner Art: DITRA-HEAT-E funktioniert auch als Wandheizung – z. B. hinter Fliesen im Badezimmer

Schlüter DITRA-HEAT-E Produktdemonstration – Entkopplungsmatte mit Heizkabel

DITRA-HEAT-E Querschnitt: Die orange Noppenmatte nimmt das Heizkabel auf – Aufbau inklusive Kabel nur 5,5 mm stark

Was muss ich vor der Nachrüstung beachten?

BEKOTEC-THERM ist bei nahezu allen baulichen Gegebenheiten möglich – aber es gibt ein paar Punkte, die vorab geklärt sein müssen:

  • Untergrund trocken, eben und tragfähig – ggf. Ausgleichsmasse einplanen
  • Statik prüfen: Holzbalkendecken vorab durch Fachmann bewerten lassen
  • Wärmedämmung nach unten prüfen – besonders zu unbeheizten Kellerräumen
  • Türhöhen: bei 20 mm Aufbau meist kein Problem, trotzdem vorab messen
  • Hydraulischen Abgleich mit Heizungsbauer abstimmen
  • Wärmepumpe: Vorlauftemperatur mit Heizungsbauer auf BEKOTEC abstimmen

Unser Fazit als Fachbetrieb

Wir verlegen BEKOTEC-THERM und DITRA-HEAT-E seit Jahren in Altbauten in der Region Rheinhessen – in Ingelheim, Mainz, Bingen, Wiesbaden und Bad Kreuznach. Der häufigste Kommentar unserer Kunden danach: „Ich hätte nicht gedacht, dass das so unkompliziert geht.“

Gerade in Kombination mit einer Wärmepumpe oder einer PV-Anlage ergibt die Nachrüstung einer Fußbodenheizung heute mehr Sinn denn je. Wer gleichzeitig saniert – zum Beispiel im Rahmen einer Badsanierung oder einer neuen Bodengestaltung – kann die Maßnahme besonders effizient umsetzen, weil der Estrich ohnehin geöffnet wird.

Fußbodenheizung im Altbau nachrüsten lassen?

Wir beraten euch kostenlos, ob BEKOTEC-THERM und DITRA-HEAT-E in eurem Haus machbar sind – in Ingelheim, Mainz, Wiesbaden, Bingen und ganz Rheinhessen.

Die Fliesenleger – C. Doll & A. Albus GbR

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